Dienstag, 16. Dezember 2014

Drei Tage Great Ocean Road



Die letzten drei Tage haben wir auf der Great Ocean Road verbracht. Sie ist mit der Route 66 in Amerika die wohl bekannteste Straße der Welt. Und wie ich heute sagen kann, auch auf jeden Fall eine der schönsten.
Begonnen hat unsere Tour in Torquay, der Surfhauptstadt Australiens. Schon hier ist die Küste einfach unglaublich schön. Wir haben den Strand gesehen auf dem jährlich zu Ostern die Surfweltmeisterschaften stattfinden und die umliegenden Surfshops besucht. Bekannte Marken wie Billabong und Ripcurl gibt es hier zur Genüge. Auf unserer Fahrt die Straße entlang, sind wir bei so ziemlich jeden einzelnen Aussichtspunkt stehen geblieben, haben Fotos gemacht und die Natur bewundert. Wir können mit gutem Gewissen sagen, dass wir nichts ausgelassen haben.
Hier meine persönlichen Highlights:

11. Erskine Falls
Auch wenn man gefühlt tausende von steilen Treppen zu diesen Wasserfällen herunter laufen musste und dies in der Mittagshitze nicht gerade angenehm war, fand ich sie wunderschön. Sie sind mehrere Meter hoch und stürzen steil die vom Regenwald gesäumten Felsen hinab.
22. Die 12 Apostel
Jeder kennt sie und jeder liebt sie. Und ja, sie sehen genauso aus wie auf den tausenden von Bildern die es im Internet zu sehen gibt. Einfach unglaublich und sagenumwogen. Wir konnten sie sogar bei Sonnenuntergang betrachten, was mein Highlight des ganzen Trips war.
L3. London Bridge
Ähnlich berühmt wie die Apostel, ist auch sie ein absolutes Must See der Great Ocean Road. Wir hatten Glück, dass wir bereits am Morgen dort waren und so noch so gut wie keine Touristen vor Ort waren.
44. Cape Otway
Auch wenn wir den Leuchtturm gar nicht besichtigt haben (zu teuer) war die Fahrt zu ihm unglaublich. Innerhalb von 25 Kilometern haben wir sieben große frei lebende Koalas gesehen. Und das wo wir in den letzten ganzen 5 Monaten keinen einzigen entdecken konnten!! Einfach nur süß.
55. Die Straße an sich
Allein die Küste einfach nur entlang zu fahren war wunderschön. Immer wieder gab es verschiedene Felsformationen zu betrachten und das Wasser war türkisblau. Auch wenn die Wellen viel zu hoch zum Schwimmen waren und sich fast nur Surfer im Meer befanden, wäre ich am liebsten auch sofort rein gesprungen. Es sah wirklich aus wie im Paradies.

Morgen geben wir auch schon wieder unseren Camper ab und verbringen die nächsten Tage in Melbourne bevor wir dann nach Adelaide fliegen. Es geht also erstmals wieder nach viel Natur und vielen Dörfern in die Zivilisation und gleichzeitig die zweitgrößte Stadt Australiens.






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